Regisseur Bryan Singer blieb der Veranstaltung allerdings fern, wie das US-Branchenblatt "Hollywood Reporter" berichtete. Nach Missbrauchsvorwürfen gegen ihn befürchtete er, durch seine blosse Anwesenheit zu sehr vom Film abzulenken. Zwei Männer hatten kürzlich Klagen eingereicht, sie seien als Teenager von Singer sexuell missbraucht worden.

Singer hat die Vorwürfe zurückgewiesen. In einer Stellungnahme im April kündigte er an, dass er in den nächsten Wochen nicht an Werbeterminen für seinen neuen Film teilnehmen werde. Er wolle nicht, dass diese "erfundenen Behauptungen" in irgendeiner Weise von dem "fantastischen Film" ablenkten.

"X-Men: Days of Future Past" kommt am 22. Mai in die Deutschschweizer Kinos. Singer hatte zuvor auch die Mutanten-Action-Filme "X-Men" (2000) und "X-Men 2" (2003) inszeniert.