Kachelmann
Verliert Kachelmann nun seine Sponsoren?

Der inhaftierte Star-Meteorologe Jörg Kachelmann muss um seine Schweizer Kunden und Sponsoren bangen, wie die Zeitung "Sonntag" berichtet.

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Sein Internetportal meteocentrale.ch lässt sich Kachelmann von Weishaupt sponsern. «Sonntag» weiss aus zuverlässiger Quelle, dass es sich jährlich um einen Millionenbetrag handelt. Dafür prangt auf der Webseite das Logo des Energieunternehmens und der Star-Wetterfrosch stellt sich mit plumpen PR-Videos in die Dienste von Wärmepumpen. Das freundschaftliche Geschäftsklima hat sich deutlich abgekühlt: «Weishaupt wartet wie alle anderen auf das Ergebnis der Untersuchungen», lässt das Unternehmen gegenüber «Sonntag» verlauten.

Kurzum: Ob die Millionen weiterhin fliessen, hängt davon ab, ob der Vorwurf der Vergewaltigung ausgeräumt werden kann. Für Kachelmanns ehemaligen Geschäftspartner Peter Wick, der 70 Prozent des privaten Wettermarktes in der Schweiz betreut, ist «der Schweizer Markt von Meteomedia gefährdet». Er sei mit seiner Firma Meteonews «gerne bereit - falls nötig - auszuhelfen».

Thomas Bucheli, der neben dem Schweizer Fernsehen auch private Medien beliefert, will keinen Kommentar abgeben. Laut Branchenkennern wäre aber auch er wenig zurückhaltend, um im umkämpften Schweizer Wettermarkt neue Kunden an Land zu holen. «Ich finde es unappetitlich, dass die Konkurrenz schon bereitsteht, bevor die Untersuchung abgeschlossen ist», sagt der Verwaltungsratspräsident von Meteomedia, Frank Werner, zu «Sonntag». Gemäss seinen Angaben «müssen sich die Mitarbeiter von Meteomedia keine Sorgen machen».

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