Steifer Nacken

US-Schauspieler Baldwin: «Trump spielen macht mir Nackenschmerzen»

Alec Baldwin macht nicht gern den Trump, denn dessen Haltung tut ihm im Nacken weh. (Screenshot Saturday Night Live)

Alec Baldwin macht nicht gern den Trump, denn dessen Haltung tut ihm im Nacken weh. (Screenshot Saturday Night Live)

Seine gefeierte Parodie von Präsident Donald Trump für die Satireshow «Saturday Night Live» hat für den Schauspieler Alec Baldwin einen unangenehmen Nebeneffekt. «Es macht mir nie wirklich Spass, Trump zu spielen, weil ich davon furchtbare Nackenschmerzen bekomme».

Eigentlich habe er das Angebot, Trump zu parodieren, auch gar nicht annehmen wollen. "Es hat mich nicht gereizt, es war das lächerlichste Angebot, das ich je bekommen hatte", sagte der 59-Jährige in der Brooklyn Academy of Music in New York. Dann allerdings sei das Geld von einem anderen Projekt ausgeblieben und er habe sich doch für die Trump-Rolle entschieden.

Die Vorbereitung sei dann immer ganz einfach: "Linke Augenbraue hoch, rechte Augenbraue runter und den Mund vorschieben, als ob man jemanden beissen will", erklärte Baldwin. "Trump ist für mich jemand, der immer auf der Suche nach einem besseren Wort in seinem Repertoire ist - und es dann nicht findet. Also sagt er den ganzen Tag lang 'fantastisch' und 'Desaster'."

Baldwin, der mit Filmen wie "Jagd auf Roter Oktober" und TV-Serien wie "30 Rock" bekannt wurde, übernimmt seit dem Wahlkampf für "Saturday Night Live" immer wieder die Rolle des Trump und hat dafür viel Lob bekommen - ausser vom US-Präsidenten selbst, der die Parodie per Twitter kritisierte.

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