Er habe in dem Irrglauben festgehangen, auf Drogen sein zu müssen, um kreativ zu sein, sagte der 60-Jährige dem Magazin der Wochenzeitung "Die Zeit" laut Vorameldung vom Mittwoch.

So sei es auch mit Alkohol gewesen - selbst, als es nicht mehr so lustig gewesen sei. "Vielleicht hätte ich es früher geschafft, davon loszukommen, aber ich war davon überzeugt, dass ich die Drogen und den Alkohol brauche, um schreiben zu können", sagte Sedaris. Eine banale Gegebenheit habe ihn gerettet: Sein Dealer sei irgendwann einfach weggezogen - er habe dann keine Quelle mehr gehabt.