Raumfahrt

US-Astronauten beenden ersten ISS-Aussenbordeinsatz

Erfolgreicher ISS-Ausseneinsatz (Archiv)

Erfolgreicher ISS-Ausseneinsatz (Archiv)

Die US-Astronauten John Danny Olivas und Nicole Stott von der Raumfähre «Discovery» haben den ersten Aussenbordeinsatz an der Internationalen Raumstation ISS erfolgreich beendet. Während sechseinhalb Stunden entfernten sie verschiedene Apparaturen.

Der "Weltraumspaziergang" endete um 6.24 Uhr MESZ und damit fünf Minuten später als geplant. Zu den an der Aussenseite der ISS entfernten Geräten zählte auch ein sehr grosser, inzwischen aber leerer Ammoniak-Tank des Temperaturregelungssystems.

Mit einer Masse von 816 Kilogramm ist der Tank der schwerste Gegenstand, den je ein einzelner Astronaut im Weltraum zu bewegen hatte. "Alles erledigt, was geplant war", teilte die US-Weltraumbehörde NASA auf ihrer Website mit.

Zudem setzten die Astronauten auf der Aussenplattform Organismen zu experimentellen Zwecken den extremen Bedingungen des Weltraums aus. Es war der erste von drei für diese Woche geplanten Ausseneinsätzen.

Bis zum kommenden Dienstag soll die "Discovery" bei der Weltraumstation bleiben und dann zum Weltraumbahnhof Cape Canaveral zurückkehren. Neben den sechs NASA-Astronauten ist der Schwede Christer Fuglesang für die Europäische Weltraumorganisation ESA mit zur ISS geflogen.

Die Landung der Raumfähre in Florida ist für den 11. September vorgesehen. Aller Voraussicht nach war es eine der letzten Shuttle-Missionen. Die US-Raumfähren sollen 2010 ausgemustert werden. Es sind nur noch sechs Reisen zur ISS geplant.

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