Das Uri-Geller-Museum solle seine Geschichte erzählen und in einem rund 400 Jahre alten Gebäude in der Altstadt des arabischen Vororts Jaffa eröffnet werden, sagte Geller, der am (morgigen) Dienstag 70 Jahre alt wird, der Deutschen Presse-Agentur.

Auf rund 500 Quadratmetern sollen Erinnerungsstücke aus dem Leben des in Tel Aviv geborenen Mentalisten ausgestellt werden. Er habe etwa zwei Jahre lang mit dem spanischen Künstler und Surrealisten Salvador Dali (1904-1989) zusammengearbeitet, erzählte Geller. "Er hat mir Skulpturen geschenkt, die ich zeigen will."

Ein weitere Ausstellungsstück sei ein Cadillac aus dem Jahre 1976, an dem Geller rund 3000 Löffel von berühmten Persönlichkeiten und Bekannten befestigt hat. Sie stammten unter anderem vom 1963 ermordeten US-Präsidenten John F. Kennedy, dessen Witwe Jacqueline, von der früheren israelischen Ministerpräsidentin Golda Meir, dem britischen Sänger Elton John, dem US-Boxer Muhammad Ali und von Sängerin Madonna.

Der Eintritt werde gratis sein, sagte Geller, der im vergangenen Jahr nach drei Jahrzehnten in England in seine israelische Heimat zurückgekehrt war. Zu Beginn seiner internationalen Karriere in den 1970er Jahren sei er auf einem riesigen "Ego-Trip" gewesen. "Heute motiviert mich Geld nicht mehr", sagt der zweifache Vater, der auch eine einjährige Enkeltochter hat. "Ich will den Leuten etwas zurückgeben."