Muslimische Kreise finden den Missbrauch der Burka blasphemisch. Die "New York Post" hatte diese Woche enthüllt, dass Bündchen und ihre kleine Schwester in der traditionellen muslimischen Frauenbekleidung einen Termin beim Schönheitschirurgen wahrnahmen, bei dem das Supermodel angeblich Busen und Augen "machen" liess - und das im Ramadan!

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In Frankreich gilt seit 2010 das Burka-Verbot, das Frauen verbietet, das Gesicht völlig zu verhüllen. Neben vielen empörten Kommentaren im Netz gab Daisy Khan von der Vereinigung Wise Muslim Women in New York zu bedenken, dass Burkas schon für Schlimmeres missbraucht worden seien - beispielsweise von Terroristinnen. So gesehen sei Bündchens Aktion "fast ein Witz", wird sie von der "New York Post" zitiert.

Gisele Bündchen hatte immer wieder in Interviews beteuert, sie lasse keine kosmetischen Eingriffe an sich vornehmen.