Trunkenheit

Ukrainischer Innenminister randaliert am Frankfurter Flughafen

Juri Luzenko war betrunken

Juri Luzenko war betrunken

Der ukrainische Innenminister Juri Luzenko und sein Sohn haben betrunken am Frankfurter Flughafen randaliert. Nach Polizeiangaben verletzten sie bei der Auseinandersetzung am Montagabend vier Polizisten und wurden abgeführt.

Hintergrund war, dass ein Lufthansa-Pilot die beiden nicht mit auf den Flug nach Seoul nehmen wollte, weil sie betrunken waren. Die Polizei bestätigte einen entsprechenden Bericht der "Bild"-Zeitung", nannte aber unter Hinweis auf die Immunität Luzenkos keine Einzelheiten.

Der 44-jährige Luzenko soll laut "Bild" während einer Zwischenlandung dem Flughafenpersonal aufgefallen sein, sein 19-jähriger Sohn sei sogar in Handschellen mit auf ein Polizeirevier genommen worden. Nach der Vermittlung von Hessens Vize-Polizeipräsident Günter Hefner seien die beiden am Dienstagabend nach Seoul weitergeflogen.

Die ukrainische Regierung widersprach dem Bericht. "Es gab keine Handschellen, und es gab auch keinen Konflikt wegen Trunkenheit", sagte ein Sprecher des Innenministeriums in Kiew.

Luzenko und seine Delegation seien am Montag in Frankfurt nach der Ankunft aus Kiew in der Transitzone mit dem Ausfüllen von Dokumenten aufgehalten worden. Deshalb hätten sie den Anschlussflug nach Seoul verpasst.

Der Innenminister habe wegen des Vorfalls seine Gespräche in Südkorea unter anderem über die Vorbereitungen zur Fussball-Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine verschieben müssen.

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