Sportlich

Ueli Maurer will 2014 an der Patrouille des Glaciers teilnehmen

Die Patrouille des Glaciers ist eine gute Sache, findet Verteidungsminister Ueli Maurer - nur bezahlen soll sie bitte jemand anders (Archiv)

Die Patrouille des Glaciers ist eine gute Sache, findet Verteidungsminister Ueli Maurer - nur bezahlen soll sie bitte jemand anders (Archiv)

Verteidigungsminister Ueli Maurer erwägt, 2014 an der Patrouille des Glaciers teilzunehmen. Das heisst aber nicht, dass er die finanzielle Unterstützung des Anlasses durch den Bund nicht in Frage ziehe: Das Gletscherrennen ist ihm unter anderem zu wenig militärisch.

90 Prozent der Teilnehmer seien keine aktiven Soldaten, sagte Maurer der Zeitung "Le Matin Dimanche". Ausserdem sei die Patrouille des Glaciers eher ein Walliser Anlass als ein nationaler: "Mehr als 40 Prozent der Teilnehmer kommen aus diesem Kanton".

Da frage er sich schon, ob es sich lohne, so viel Personal aufzubieten - selbst wenn das Gletscherrennen "exzellent" sei und er selber gern daran teilnehmen würde. Fit genug fühlt er sich: Er habe neun Velos und "Super Langlaufskier", sagte er dem Blatt.

Die von der Armee organisierte Patrouille des Glaciers (PDG) kostet pro Austragung 6 Millionen Franken. Das meiste davon wird vom Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport aufgebracht, den Rest decken Sponsoren und Startgelder. Die Streichung der Bundesbeiträge für die PDG wird aus Spargründen seit Jahren diskutiert.

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