Veloförderung

Über 51 000 Personen machen bei Aktion «Bike to Work» mit

Veloweg-Markierungen in Zürich (Archiv)

Veloweg-Markierungen in Zürich (Archiv)

Mehr als 51 000 Personen sind im Juni für den Weg zur Arbeit aufs Velo umgestiegen. Im Rahmen der diesjährigen Aktion «Bike to Work» sind sie insgesamt 8,19 Millionen Kilometer gestrampelt, das entspricht über 200 Mal dem Erdumfang.

Die Velo-Neulinge arbeiten in gegen 1100 Betrieben, wie die für die Aktion verantwortliche Pro Velo am Montag mitteilte. Die Aktion habe mehrere hunderttausend Liter Treibstoffe eingespart und den CO2-Ausstoss um 1542 Tonnen gesenkt. Ausserdem taten die Radfahrer und Radfahrerinnen etwas für ihre Gesundheit.

Gemäss einer holländischen Studie sind Personen, die an drei Tagen pro Woche für drei Kilometer aufs Velo steigen, pro Jahr einen Tag weniger krank. Gehe man von Kosten eines Krankheitstages von 500 Franken für einen Schweizer Betrieb aus, könnte die Wirtschaft mit Veloförderung einige Millionen Franken sparen, schreibt Pro Velo.

Die Aktion für den Arbeitsweg per Velo fand in diesem Jahr mehr Anklang als in den Vorjahren. 2008 machten rund 46 000 Personen mit und 2007 erst 33 000. Eine Umfrage bei den letztjährigen Teilnehmern zeigte zudem, dass drei Viertel der neu gewonnenen Radler ihren Drahtesel häufiger benutzen, auch in der Freizeit.

Meistgesehen

Artboard 1