Gut ausgeschlachtet

Trierweiler verdient mit Hollande-Buch mehr als eine Million Euro

François Hollande und Valérie Trierweiler im Herbst 2013

François Hollande und Valérie Trierweiler im Herbst 2013

Valérie Trierweiler verdient sich mit ihrem Skandal-Buch über ihre Zeit mit Staatschef François Hollande eine goldene Nase: Ihr Verleger Laurent Beccaria bestätigte am Mittwoch im Sender Europe 1, dass Trierweiler zwischen 1,3 und 1,7 Millionen Euro kassieren wird.

Das Geld werde die 49-Jährige aber erst "in einem Jahr" bekommen, sagte der Leiter des Verlags Arènes. Trierweiler hatte Anfang September ihr Buch "Merci pour ce moment" veröffentlicht, eine Abrechnung mit ihrem langjährigen Lebenspartner Hollande.

In dem Buch schreibt die Journalistin über den Beginn der Liebesbeziehung mit Hollande, die schleichende Entfremdung im Präsidentschaftswahlkampf und im Elysée-Palast, die schmerzhafte Trennung nach dem Auffliegen von Hollandes Liebesaffäre mit der Schauspielerin Julie Gayet - und über angebliche stürmische Rückeroberungsversuche des Staatschefs.

Das Buch fand sofort reissenden Absatz und sorgte weit über die Grenzen von Frankreich hinaus für Aufsehen und Schlagzeilen. Der Sozialist kommt in dem Buch selten gut weg: Unter anderem wirft ihm Trierweiler vor, arme Menschen als "Zahnlose" verspottet zu haben. Der Präsident hatte sich im Januar nach dem Bekanntwerden seiner Liebesaffäre von Trierweiler getrennt, mit der er seit Jahren liiert, aber nicht verheiratet war.

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