In der sechsten Episode von Germany's Next Topmodel ruft das bisher härteste Actionshooting. Die Mädchen sollten in 60 bis 80 Meter Höhe auf den Kufen eines Helikopters stehen und dabei posieren. Für Marie Luise eine echte Mutprobe, denn sie leidet unter Höhenangst. Dennoch wagt sie sich wie die anderen Mädchen mit dem Heli in die Höhe. Die Jury ist von allen Kandidatinnen begeistert.

Als Belohnung dürfen die 17 Mädchen zum Reiten. Doch nichts mit Freizei: Nach dem vergnüglichen Reitausflug steht ein Casting für ein Jeans-Label an. Wieder ist Actionshooting mit Specialeffects angesagt. Auch beim Casting ist Einsatz gefragt: Die Mädchen sollen auf einem mechanischen Bullen reiten.
Florence und Amelie überzeugen die Crew am meisten und dürfen zum Shooting. Doch Florence hat ihre liebe Mühe, vor der explodierenden Mine ihre Augen offen zu halten. Amelie hingegen bläst die Crew quasi weg. Jede Pose sitzt.

Rebecca muss authentisch bleiben

Amerlie ist denn auch für die Jury die Abräumerin der Woche. «Mach weiter so», sagt Jurymitglied Thomas Rath und Heidi Klum meint nur: «Beim Fotoshooting warst du Eins A.»

Rebecca muss zum ersten Mal seit Beginn der Staffel Kritik einstecken. Beim Fotoshooting sei sie zwar super gewesen, sagt Klum. «Du kommst gekünstelt rüber», meint die Jury unosono. Sie drohe abzuheben und müsse authentisch bleiben.

Niveauloses Gerede schadet der Karriere

Marie Luise beherrscht ihren Körper nach wie vor nicht. Sie wackelt die Treppe runter, wie immer schlingern Arme, Beine, Schultern und Hüfte unkoordiniert herum. «Das war ein Gezappel», sagt Heidi. So bewege sich keine Frau mit Grazie, Stil und Sexappeal.

Auch Anna-Lena bekam harsche Kritik zu hören. Sie muss sich ihre «Lieblingswörter» (fuck, Scheisse, Sack) abgewöhnen. Heidi: «Du musst an deinem niveaulosen Gerede arbeiten. Das ist nicht gut für deine Karriere.»

Trotz Kritik an dem einen oder anderem Nachwuchsmodel: Für dieses Mal muss niemand Germany's Next Topmodel verlassen. «Ihr seid alle weiter», so Heidi Klum. (ldu)