Amy Winehouse ist der Frieden vergönnt: Die Spekulationen über ihren plötzlichen Tod gehen weiter.

Schlaganfall als Todesursache

Die neueste Theorie stammt laut «The Sun» von der Familie Winehouse höchstpersönlich: Diese soll davon überzeugt sein, dass Amy an einem abrupten Alkoholentzug gestorben ist. Konkret: Amy habe die Empfehlung missachtet, mit dem Trinken Schritt für Schritt aufzuhören.

Familienangehörige befürchten deshalb, dass sie aufgrund dieser drastischen Veränderung einen Schlaganfall erlitten habe. «The Sun» zitiert eine der Familie nahestehende Person, die nachdoppelt: «Die Abstinenz setzte ihren Köper derart unter Schock, dass dies wohl letztlich der Grund für ihren Tod war.»

Amy Winehouse in Belgrad

Amy Winehouse betrunken in Belgrad

Kann Alkoholentzug zum Tod führen?

«Ein Alkoholentzug kann immer zum Tod führen. Dies ist jedoch selten der Fall», erklärt Helmut Wolfer von der Suchtberatung Bezirk Zurzach. In der Regel werde ein Alkoholentzug von einem Arzt begleitet und nicht alleine durchgeführt.

Wie realistisch ist die neue Theorie?

«Lebensbedrohliche Entzugserscheinungen können epileptische Anfälle oder ein sogenanntes Delirium Tremens sein.» Beim Delirium Tremens handle es sich um einen Dämmerzustand, der eine Notfallbehandlung erfordere.

«Um diese Erscheinungen zu vermeiden, erhalten Menschen auf Entzug entsprechende Medikamente.» Rein theoretisch könne die Theorie der Familie Winehouse möglich sein. Natürlich müsse dies abgeklärt werden, betont Wolfer.

Ergebnisse noch nicht bekannt

Die rechtsmedizinischen Abklärungen haben am Montag stattgefunden. Laut «The Sun» lassen die Ergebnisse der Obduktion noch einige Wochen auf sich warten. Bis dahin wird es wohl weiter gehen mit den Spekulationen.