Denn Wyss vererbte nach seinem Tod seinen ganzen Besitz inklusive Hof seiner frisch Angetrauten - wie die "Neue Luzerner Zeitung" schreibt, ohne seine Familie überhaupt über die Heirat informiert zu haben.

Obwohl Wyss bereits vor bald zwei Jahren starb, publizierte sein Schwager vor wenigen Wochen in der "Bauern-Zeitung" ein zynisch formuliertes Inserat, in dem er die Witwe wie auch den Sender 3+ provoziert. Unmissverständlich macht der Schwager klar, am natürlichen Tod Wyss' zu zweifeln. Moderator Marco Fritsche bezeichnet er im Insert als "Freund heiratswilliger Frauen".

Wie die Zeitung am Freitag weiter berichtete, soll sogar die Staatsanwaltschaft ermittelt haben wegen "unklaren Todesfalls". Die Untersuchungen endeten aber mit der Erkenntnis, Bauer Wyss sei eines natürlichen Todes gestorben. Die Witwe Wyss spricht von Verleumdung, und auch der Sender droht dem Schwager mit rechtlichen Schritten.