Materialfehler?

Tochter von verunglücktem «Fast & Furious"-Star verklagt Porsche

Er soll gestorben sein, weil die Entwickler bei Porsche Mist bauten: Paul Walker (Archiv).

Er soll gestorben sein, weil die Entwickler bei Porsche Mist bauten: Paul Walker (Archiv).

Zwei Jahre nach dem tödlichen Unfall des US-Schauspielers Paul Walker verklagt nun seine Tochter Meadow Walker den Sportwagenbauer Porsche. Der «Fast & Furious"-Star war in einem Porsche Carrera GT ums Leben gekommen. Ein Materialfehler soll der Grund sein.

In der am Montag in Los Angeles eingereichten Klage hiess es, Porsche habe gewusst, dass es bei dem betroffenen Modell Entwicklungsfehler unter anderem bei Sicherheitsgurten gegeben habe. Diese hätten dazu geführt, dass Walker bei dem Unfall eingeschlossen geblieben sei, als das Auto in Flammen aufging. Hätte es diese Defekte nicht gegeben, wäre Walker heute noch am Leben, schrieben die Anwälte.

Der 40-Jährige hatte damals auf dem Beifahrersitz gesessen, als sein Freund und Rennfahrer Roger Rodas die Kontrolle über das Fahrzeug verloren hatte und gegen einen Baum geknallt war. Beide Männer kamen ums Leben. Vor rund einem Jahr hatte bereits Rodas Witwe Klage gegen Porsche eingereicht. Sie argumentierte damals, der Wagen sei wegen Konstruktionsfehlern und Defekten nicht sicher gewesen.

Anwälte des Sportwagenbauers hatten im April erklärt, Rodas sei selbst für den Unfall verantwortlich gewesen. Der Porsche sei nach dem Kauf verändert worden. Die Polizei hatte erklärt, Rodas sei zu schnell gefahren, an dem Porsche habe es keine Mängel gegeben. Für einen Kommentar zur neuen Klage war bei Porsche zunächst niemand erreichbar.

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