"Das war einer der seltenen Momente, wo jemand live im Fernsehen, ohne Rücksicht auf Verluste, wirklich ehrlich war", sagte Gottschalk der Deutschen Presse-Agentur in Köln. Reich-Ranicki habe damals bemerkt, "dass man ihn in den falschen Film gesetzt hatte. Und er hat seiner Entrüstung darüber eloquent Luft gemacht."

Am Freitag soll der 67-Jährige selbst mit dem Fernsehpreis für sein Lebenswerk geehrt werden. Ein ähnlicher Affront wie damals ist von ihm aber nicht zu erwarten. "Ich sitze ja im richtigen Film und hatte das Glück, darin eine Hauptrolle zu spielen."