Literarischer Nachlass

Terry Pratchetts letzter Wunsch: Manuskripte unter die Dampfwalze

Rob Wilkins, der Nachlassverwalter des 2015 verstorbenen "Scheibenwelt"-Autors Terry Pratchett vor der Dampfwalze, die Pratchetts literarischen Nachlass auf dessen testamentarischen Wunsch hin vernichtete. (Twitter)

Rob Wilkins, der Nachlassverwalter des 2015 verstorbenen "Scheibenwelt"-Autors Terry Pratchett vor der Dampfwalze, die Pratchetts literarischen Nachlass auf dessen testamentarischen Wunsch hin vernichtete. (Twitter)

Für immer verloren: Zehn unvollendete Romane des 2015 gestorbenen britischen Fantasy-Autor Terry Pratchett, Verfasser der Scheibenwelt-Romane, sind vergangene Woche absichtlich zerstört worden. Das teilte der Verwalter des Nachlasses, Rob Wilkins, auf Twitter mit.

Die Festplatte aus dem Computer des Bestseller-Autors sei von einer historischen Dampfwalze plattgemacht worden. Fotos davon waren auf Pratchetts Twitterprofil zu sehen.

Wilkins erfüllte damit den letzten Wunsch des Autors, der nicht wollte, dass die unvollendeten Romane veröffentlicht werden, wie Pratchetts Freund Neil Gaiman schon 2015 erzählt hatte.

Die Dampfwalze war Teil einer Ausstellung historischer Dampfmaschinen in Tarrant Hinton in der südenglischen Grafschaft Dorset. Die Reste von Pratchetts Festplatte sollen von September an in einer Ausstellung über den Schriftsteller im Salisbury Museum zu sehen sein. Pratchett hatte im Laufe seiner Karriere mehr als 70 Romane veröffentlicht.

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