Rückblick

Tears For Fears konnten ihren Erfolg früher nicht geniessen

Haben aus der Vergangenheit gelernt: Die Tears-For-Fears-Mitglieder Curt Smith (r) und Roland Orzabal nehmen sich heute Zeit, um ihren Erfolg zu geniessen. (Archivbild)

Haben aus der Vergangenheit gelernt: Die Tears-For-Fears-Mitglieder Curt Smith (r) und Roland Orzabal nehmen sich heute Zeit, um ihren Erfolg zu geniessen. (Archivbild)

Die Musiker der britischen Popband Tears For Fears ("Shout") konnten ihren Erfolg in den 80er Jahren nach eigener Aussage nicht auskosten. «Die Leute denken immer, es muss fantastisch sein, so erfolgreich zu sein. Aber man hat echt kaum Zeit, das zu geniessen.»

Es sei hauptsächlich Arbeit gewesen, sagte der 56-jährige Sänger Curt Smith der Deutschen Presse-Agentur. Laut Bandkollege Roland Orzabal haben Tears For Fears damals einfach zu viele Konzerte gespielt. "Wir waren unendlich auf Tournee bis zu dem Punkt, wo wir alles, was wir gemacht haben, hassten", erklärte der 56-Jährige.

Mittlerweile lassen es Tears For Fears, die in den 90er Jahren getrennte Wege gingen, entspannter angehen und schaffen sich genügend Freiräume. "Heute ist das viel angenehmer, wenn man selbst ein bisschen mehr das Sagen hat und man zeitlich nicht so viel beansprucht wird", erklärte Smith. "Dann können wir es auch mal geniessen, auf Tournee zu sein und die Orte, an denen wir sind, auch tatsächlich mal zu sehen."

Am Freitag veröffentlichen Tears For Fears ihr neues Greatest-Hits-Album "Rule The World". Im Sommer 2018 soll das siebte Studioalbum erscheinen.

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