"Nach der Euphorie fällt man in ein Loch", so Tatana im Interview mit dem "Tages-Anzeiger". Sie fügt an: "Da muss man als Künstler stark sein, Konzerte sind Extremsituationen." Zudem seien gerade im Ausland selten Familienmitglieder oder Freunde zugegen. In solchen Momenten sei sie froh um Kommunikationsmittel wie den Videotelefoniedienst Skype.

Inzwischen kenne sie an vielen Orten dieser Welt Menschen, sagt die Trance-Djane mit tschechischen Wurzeln. In Miami etwa gehe sie immer zu Freunden grillen. "Aber es ist schon so: Die einsamen Momente sind der Preis, den ich als DJ bezahle. Ich muss lernen damit umzugehen."

Andere Leute müssten dafür jeden Morgen um halb sechs mit dem Zug ins Büro fahren, obwohl sie vielleicht keine Lust dazu hätten, meint Tatana. "Das Leben kann nicht nur aus schönen Momenten bestehen, sonst würde man nicht leben."