Die Preissumme teilen sich der Graf und die Gräfin de Salis in Bondo sowie die Eigentümergemeinschaft des Hotels Palazzo Salis in Soglio. Die Besitzer hätten ihre historischen Gärten mit grossem persönlichem Engagement und Sorgfalt erneuert und gepflegt, schreibt der Schweizer Heimatschutz.

Der Garten des Palazzo Salis in Bondo stammt aus dem 18. Jahrhundert und ist gemäss Heimatschutz ein typisches Beispiel zeitloser italienischer Gartenarchitektur. Die Anfänge des Gartens des Palazzo Salis in Soglio gehen ins 17. Jahrundert zurück. Die Anlage sei geprägt von Gegensätzen und den heute noch ablesbaren Spuren der Geschichte, so der Heimatschutz.

Mit dem Preis verbindet der Heimatschutz die Hoffnung, dass das gartenbauliche Erbe erhalten, erneuert, gepflegt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Noch gebe es im Bergell weitere besondere Gärten, die darauf warteten, aus dem Dornröschenschlaf geweckt zu werden, schreibt die Organisation.