Richter Colin Bishopp habe das Verfahren jetzt als Steuervermeidung deklariert, berichtete die BBC am Samstag.

Die Take-That-Mitglieder hätten gemeinsam mit ihrem Manager Jonathan Wild das Geld in mehrere Fonds eingespeist, die offiziell zur Unterstützung der Musikbranche deklariert waren. In Wahrheit sei das Ganze aber ein Steuersparmodell gewesen. In den Fonds seien hohe Verluste angehäuft worden, die gegen die Steuerlast aus Verdiensten gegengerechnet worden seien.

Steuervermeidung ist in Grossbritannien kein kriminelles Vergehen. Das Schlimmste, was den Take-That-Leuten passieren kann, ist daher eine Steuernachzahlung in Millionenhöhe.

Die Vorwürfe gegen Barlow und seine Band-Kollegen sind bereits mehrere Jahre alt. Die Labour-Opposition im Parlament hatte bereits 2012 von Barlow gefordert, die von Queen Elizabeth II. verliehene Ehrung "Officer of the Order of the British Empire" (OBE) zurückzugeben.