«Was passiert, wenn mich das SF rausstellt?» - diese Frage habe ihn damals beschäftigt. Heute allerdings plage er sich nicht mehr mit solchen Zweifeln herum, so Epiney. Dabei half dem Moderator auch die Erkenntnis, dass das Leben leichter wird, «wenn man nicht alles immer so tierisch ernst nimmt».

Sven Epiney lebt nach dem Motto «Schritt für Schritt» und hat für sich keinen Lebensplan entworfen, wie er im Interview mit dem «SonntagsBlick» verrät. Mit Blick auf einen schweren Krankheitsfall in der Familie sagt Epiney weiter: «Es kommt ohnehin anders. Ich lebe im Jetzt.»

Seine Beliebtheit beim Fernsehpublikum erklärt sich der 38-Jährige mit seiner authentischen Art: «Ich verstelle mich nicht.» Ob Metzger oder CEO - bei ihm stehe der Mensch im Mittelpunkt und nicht, was er verkörpere. Er nehme sie alle ernst und bekomme daher von ihnen auch sehr viel zurück, erklärt der gebürtige Walliser.