Wonder Woman gilt als die erste weibliche Superheldenfigur der modernen Populärkultur. Zunächst wurden ihre Abenteuer als Comic veröffentlicht. Lynda Carter verkörperte die Figur dann zwischen 1975 und 1979 in einer erfolgreichen Fernsehserie.

Eine solche Frauenfigur habe es damals im Fernsehen noch nicht gegeben, sagte Carter bei der Enthüllung ihres Sterns. Die Verantwortlichen damals "hätten nicht gedacht, dass wir ein Publikum erobern könnten". Sie hoffe, dass Wonder Woman und sie selbst "in den Erinnerungen der Menschen weiterleben werden". Als Gast bei der Einweihung war auch Regisseurin Patty Jenkins anwesend, die 2017 mit ihrer Kinofassung von "Wonder Woman" grossen Erfolg hatte.

Bei der Einweihung am Dienstag zeigte sich die 66-jährige Carter beeindruckt vom aktuellen Kampf der Frauen gegen Belästigung. "Wir haben damals dasselbe gefordert, aber es bedurfte der heutigen Generation von Frauen, um wirklich etwas zu erreichen", sagte sie.