Wetter

Südwestwind mit Windstärken bis zu 130 Kilometer pro Stunde

Böen über dem Hasliberg (Archivbild)

Böen über dem Hasliberg (Archivbild)

Auch in der letzten Nacht hat das Sturmtief «Ludwig» kräftige Winde durch die Schweiz geblasen. Im Flachland wurden Windstärken von bis zu 90 Kilometern pro Stunde gemessen, in den Alpen erreichten die Böen 130 Kilometer pro Stunde.

Der kräftigste Südwestwind blies auf dem Säntis, wie MeteoNews mitteilte. Auch auf dem Pilatus, dem Jungfraujoch und auf Les Diablerets erreichten die Orkanböen Geschwindigkeiten von über 116 Kilometern pro Stunde. In mittleren Höhen kam der Herbststurm auf Spitzenwerte um die 100 Kilometer, so auf dem Hörnli, dem Üetliberg oder der Lägern.

Im Flachland wurde in Steckborn mit 90 Kilometern pro Stunde der höchste Wert gemessen. Damit erreichten die Sturmwinde in etwa die gleiche Heftigkeit wie in der Nacht auf Montag. In Deutschland war der Sturm weitaus heftiger, wie SF Meteo schreibt. Auf dem Brocken, dem höchsten Berg Norddeutschlands, tanzten nicht wie es die Sage will die Hexen, sondern die Winde mit 158 Kilometern pro Stunde.

Dem für den Sturm verantwortlichen Tief "Ludwig" ging - wenigstens über der Schweiz - nach 48 Stunden der Schnauf aus. Es zog nach Osten ab und wurde von einem Zwischenhoch abgelöst.

In der zweiten Wochenhälfte ist indessen nach der Prognose von SF Meteo wieder mit Wind zu rechnen. Erneut bringt ein Tiefdruckgebiet über den britischen Inseln stürmischen Südwestwind in den Bergen und auf den Jurahöhen.

Spätherbstliches Wetter kehrt trotzdem nicht ein. Am Dienstag blieb es mit Höchsttemperaturen von 14 Grad ausgesprochen mild. Schnee gab es höchstens über 1800 Metern. In der zweiten Wochenhälfte wird es wechselhaft und nur wenig kühler.

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