"Die Leute wollen keine depressive Musik - gerade jetzt", so der 32-Jährige. "Sie wollen Musik, die sie aus der Krise reisst." Seine Musik schenke den Leuten Energie. "Bei mir können sie auftanken, um die Krise zu überwinden."

Im Gespräch mit dem "Sonntag" deutet der gebürtige Este, der mit bürgerlichem Namen Andres Andrekson heisst, an, dass er seinem Publikum noch eine Weile erhalten bleibt. Mit 20 Jahren habe er noch gedacht, dass er mit 35 nicht mehr rappen würde. "Heute sehe ich das etwas anders."

Wenn er immer noch die selbe Musik machen würde, dann müsste er wohl aufhören, so Stress. "Aber ich entwickle mich und meine Musik immer weiter. Ich entdecke immer noch Neues und möchte es ausprobieren." Solange dies so sei, sehe er keinen Grund aufzuhören.