Ehrverletzung

Streit zwischen Königin Sofia und Seitensprung-Portal beigelegt

Königin Sofia hat einen moralischen Sieg über ein Seitensprung-Portal errungen (Archiv)

Königin Sofia hat einen moralischen Sieg über ein Seitensprung-Portal errungen (Archiv)

Zwischen Spaniens Königin Sofia (74) und dem Seitensprung-Portal Ashley Madison herrscht wieder Frieden. Die Agentur, die für eine Werbekampagne eine Fotomontage mit der Monarchin benutzt hatte, veröffentlicht nun eine Entschuldigung in verschiedenen Medien.

Das unternehmen habe sich dazu bereiterklärt, teilte das Königshaus in Madrid mit. Mit der aussergerichtlichen Einigung werde die Ehre und Würde der Königin wiederhergestellt, hiess es. Die stets diskrete Sofia hatte Klage gegen die Agentur eingereicht. Geld hatte sie aber nicht gefordert.

In der in mehreren spanischen Medien am Mittwoch veröffentlichten Entschuldigung liess die Fremdgeh-Agentur wissen, man "bedauere zutiefst", das Bild Ihrer Majestät in unangemessener Form verwendet zu haben. Das werde nicht wieder vorkommen, beteuerte Ashley Madison.

Auf der Fotomontage der Werbekampagne war zu sehen, wie Sofia einen jungen, halbnackten Mann von hinten umarmt. Darüber stand der Slogan: "Jetzt musst du die Nacht nicht mehr allein verbringen." Damit wurde auf die Mediengerüchte über die angebliche Untreue ihres Ehemanns, König Juan Carlos (75), angespielt.

Ashley Madison hatte schon öfter mit Prominenten-Porträts geworben, wie etwa mit Ex-US-Präsident Bill Clinton und dem britischen Kronprinzen Charles.

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