Charmeoffensive

Stéphanie Berger würde sich nicht mehr an Miss-Wahlen beteiligen

Comedian und Ex-Miss-Schweiz Stéphanie Berger würde nie mehr Schönheitskönigin sein wollen. In ihren humoristischen Programmen tritt sie für eine Zusammenarbeit von Mann und Frau ein. (Archiv)

Comedian und Ex-Miss-Schweiz Stéphanie Berger würde nie mehr Schönheitskönigin sein wollen. In ihren humoristischen Programmen tritt sie für eine Zusammenarbeit von Mann und Frau ein. (Archiv)

Miss-Schweiz zu sein, bedeutet weit mehr Stress als Fun. Dieser Meinung ist Stéphanie Berger. Sie trug die Krone 1995.

Wenn sie das Rad zurückdrehen könnte, würde sich Berger keinesfalls mehr für die Miss-Wahlen bewerben, wie sie gegenüber der "Zürichsee-Zeitung" betont. "Den Stempel der Miss Schweiz zu haben und damit nur aufs Äusserliche reduziert zu werden, ist brutal. Wenn du 17 bist, hast du keine Chance, damit vernünftig umzugehen."

Nun tourt die 40-Jährige zum dritten Mal mit einem Comedyprogramm durch die Schweiz. Das Thema von "No Stress, no Fun!" sei Emanzipation, sagt Berger.

Ein Lied geschrieben habe sie auch zum Thema sexuelle Belästigung. "Lass mich Frau sein" heisst es. Darin ruft sie dazu auf, "zur emotionalen Urform" zurückzukehren. "Bitte, Männer, seid Gentlemen, und Frauen, lasst das wieder zu." Frauen und Männer müssten miteinander arbeiten können, wünscht sich Berger. "Die Emanze war gestern, heute ist die Charmanze angesagt."

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1