"Ich habe etwas Hartes gespürt", sagte Dayiot der Zeitung. "Ich habe es ausgespuckt. Es war ein Stiftzahn." Die Handelskette Carrefour wollte sich entschuldigen.

Gastgeber Romuald Brut sagte der Zeitung, er habe die abgepackten Hacksteaks in einem Supermarkt im westfranzösischen Angers gekauft. Er sei bereit, "die ganze Familie einem DNA-Test zu unterziehen", um zu beweisen, dass der Zahn nicht von ihnen stamme. Im Übrigen erwäge er eine Anzeige bei der Konsumentenschutzbehörde.

Konsumentschutzanwalt Julien Roulleau sagte, zwei der vier Essensgäste hätten am Vortag eine Lebensmittelvergiftung erlitten. Ein Arzt habe dies am Dienstagmorgen bestätigt.

Die Konsumentenschutzbehörde habe die noch übrigen Fleischpackungen beschlagnahmt. "Von dem Zahnproblem ganz abgesehen ist es wichtig zu wissen, ob die Charge überhaupt essbar war."

Die Handelskette Carrefour wollte nach eigenen Angaben Kontakt zu Gastgeber Brut aufnehmen, um sich zu entschuldigen und ihm ein Gespräch mit dem firmeninternen Konsumentendienst anbieten.

Die Hacksteaks mit der Aufschrift "100 Prozent Muskelfleisch" würden in einem Betrieb in Quimperlé in der Bretagne hergestellt. Das Unternehmen konnte nicht erklären, wie ein Stiftzahn in das Fleisch hatte geraten können.