Film

Steven Soderbergh will mehr Spass beim Filmemachen haben

Drehen mit ihm soll künftig mehr Spass machen: Regisseur Steven Soderbergh.

Drehen mit ihm soll künftig mehr Spass machen: Regisseur Steven Soderbergh.

Oscar-Preisträger Steven Soderbergh ("Traffic") setzt neuerdings stärker auf den Spassfaktor. «Bei meinen letzten paar Filmen wollte ich, dass sowohl das Drehen wie auch das Anschauen mehr Spass machen», sagte der US-an der Berlinale.

Der 50-Jährige, der zum fünften Mal am Festival teilnimmt, bewirbt sich mit seinem Pharmathriller "Side Effects" (Nebenwirkungen) um einen der begehrten Bären.

"Ich versuche, jeden Film so zu machen, dass er den vorigen zerstört", meinte er augenzwinkernd. "Mir hat es gefallen, jetzt einen Thriller zu machen, nachdem ich ja weiss, wie zwielichtig meine Karriere ist."

Natürlich sei dabei auch Altmeister Alfred Hitchcock ein Vorbild gewesen, der durch seinen Umgang mit dem Thema Schuld bis heute fasziniere. "Mich hat interessiert, wie sich Schuld von einer Figur auf die andere überträgt."

Hollywoodstar Jude Law spielt in "Side Effects" einen ehrgeizigen jungen Psychiater, der den dramatischen Nebenwirkungen eines Antidepressivums auf die Spur kommen will. "Grösste Herausforderung war, mich selbst davon zu überzeugen, dass ich einen Psycho-Doktor spielen kann", gestand der 40-jährige Brite. Unter Soderberghs Führung hätten sich seine Sorgen jedoch schnell gelegt. "Wir hatten ein tolles Skript. Und wir waren in bester Hand."

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