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Stephan Klapproth hätte auch Bariton werden können

Selbstbewusst: Stephan Klapproth

Selbstbewusst: Stephan Klapproth

Als Moderator ist Stephan Klapproth das Gesicht der Newssendung «10vor10» beim Schweizer Fernsehen. Und als solches ist er bekannt und beliebt. Hätte es mit der Fernsehkarriere nicht geklappt, Klapproth hätte genung Ideen für eine andere Laufbahn gehabt.

"Sollte der Dalai Lama, das Oberhaupt der Buddhisten, recht haben und wir werden tatsächlich noch einmal wiedergeboren, werde ich Opernsänger. Oder Postpilot in der Karibik mit einem Wasserflugzeug", so Klapproth in der Schweizer Familie. Eine ausgebildete Bassbaritonstimme hat Klapproth schliesslich bereits und auch ein Flugbrevet besitzt der Moderator.

Dass es mit einer der alternativen Karrieren geklappt hätte, bezweifelt Klapproth wohl nicht. "Ich bin sicher mit einer guten Portion Selbsbewusstsein auf die Welt gekommen", sagt er. "Einige meinen, es sei gar eine Portion Grössenwahn dabei."

Mittlerweile ist Klapproth bald 51 und in seinem Beruf eine annerkannte Grösse. Sein Wissen gibt er gerne weiter als Dozent an der Uni Freiburg, Neuenburg und an der ETH Zürich. "Ich kann dabei nur das Beste über die studierende Generation sagen. Die heutigen Jungen legen sich voll ins Zeug und sind sehr motiviert", so Klapproth.

All das scheint ihm gut zu gefallen. Denn, Opernsänger hin, Postpilot her, eigentlich, sagt Klapproth, könnte er sich nach einer Wiedergeburt auch vorstellen, nochmals "genau dasselbe wie in diesem Leben" zu machen.

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