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Steff la Cheffe findet Schweiz ein gutes Biotop für Rapperinnen

Rapperin Steff la Cheffe ist nicht ganz so taff, wie manche meinen (Archiv)

Rapperin Steff la Cheffe ist nicht ganz so taff, wie manche meinen (Archiv)

«Meitschi vom Breitsch» - Mädchen aus dem Berner Breitanrain-Quartier - sind frech und wissen, was sie wollen. Das findet jedenfalls Rapperin Steff la Cheffe, die selber aus dem «Breitsch» stammt.

Die taffen Eigenschaften, die "Meitschi vom Breitsch" - so ein neuer Song von Steff alias Stefanie Peter - entwickeln, haben ihr geholfen, sich in der Musikszene durchzusetzen, sagte die Rapperin der "Schweiz am Sonntag".

Der Ruhm sei vor drei Jahren aber dann doch etwas zu plötzlich gekommen. "Man hat mich überschätzt". Die Souveränität und das Selbstbewusstsein sei Teil ihrer Rolle als Rapperin gewesen und diese nicht deckungsgleich mit der Privatperson Stefanie.

(Quelle: youtube/bakaramusik)

Steff la Cheffe mit Ha ke Ahnig

Die Schweiz, findet sie, ist ein gutes Biotop für Rapperinnen, da Frauen hier "relativ gut emanzpiert" seien. Gar nicht glaubwürdig fände sie Schweizer Gangsta- oder sonstwie Unterschichts-Rap - obwohl sie selber in einer Rumpffamilie aufwuchs, die zeitweise von Sozialhilfe lebte.

Auch heute noch, als eine der bekanntesten Musikerinnen der Schweiz, ist die 26-Jährige nicht auf Rosen gebettet. Durchschnittlich verdient sie etwa 3000 Franken im Monat, hat sie ausgerechnet.

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