"Weil ich mir vorher nie vorstellen kann, dass das Konzert auch nur okay werden könnte. Dafür gibt es keine Garantie. Und meine grösste Angst ist, dass etwas auf der Bühne schief geht", betonte der 68-jährige Gitarrist und Sänger gegenüber der Zeitung "Mannheimer Morgen". "Es gibt keinen schlimmeren Ort als eine Bühne, wenn eine Panne passiert."

Auch der Blick in die Zukunft erfüllt Rossi, der zurzeit als Teil der Show "Rock Meets Classic" in Deutschland auf Tour ist, mit Sorge. "Ich habe mir immer vorgestellt, 93 Jahre alt zu werden. Das bedeutet: Ich muss noch 25 Jahre finanzieren. Das beunruhigt mich rund um die Uhr." Natürlich lebe er gut, aber er könne sich nicht zurücklehnen. "Teile der Öffentlichkeit denken ja, dass die Millionen, die unsereins in den 70ern verdient hat, immer noch auf einem Haufen in der Ecke vom Schlafzimmer liegen. Das tun sie aber leider nicht."

Es sei schon komisch, so Rossi: "Immerzu wird berichtet, wie Popstars ihr Geld verschleudern. Trotzdem denken alle, dass man gar nicht mehr arbeiten müsste. Glauben Sie mir: Nur eine Handvoll von uns ist ausschliesslich deshalb unterwegs, weil sie es lieben."