Lebensfreude

Star-Dirigent Justus Frantz geht nach Blutvergiftung bewusster mit dem Leben um

Der Dirigent Justus Frantz sieht die Welt anders, seit er wegen einer Blutvergiftung fast gestorben wäre. (Archiv)

Der Dirigent Justus Frantz sieht die Welt anders, seit er wegen einer Blutvergiftung fast gestorben wäre. (Archiv)

Star-Dirigent Justus Frantz blickt nach eigener Aussage anders auf sein Leben, seitdem er vor rund drei Monaten beinahe an einer Blutvergiftung gestorben wäre.

Er habe verstanden, dass das Leben endlich sei, sagte der 74-Jährige der "Bild"-Zeitung vom Donnerstag. "Das habe ich sehr deutlich spüren müssen. Ich gehe jetzt viel bewusster mit mir und meinem Leben um. Es macht so viel Spass, auf der Erde zu sein."

Kurz vor der Notoperation sei noch einmal sein ganzes Leben an ihm vorbei gerauscht, erklärte der Musiker. "Ich habe überlegt, was ich richtig und falsch gemacht habe, wen ich möglicherweise mal verärgert habe." Ausserdem habe er viel an seinen 13 Jahre alten Sohn gedacht "und an die Verantwortung, die ich doch für ihn habe".

Grund für die Vergiftung war wohl eine aggressive Bakterien-Infektion. Nach einer Probe im polnischen Danzig hatte Frantz damals laut eigener Aussage plötzlich starke Rückenschmerzen und hohes Fieber bekommen und Stimmen gehört.

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