Fall Dall

Stalkende Solothurner Journalistin vorbestraft - sie terrorisierte auch Ogi

Weiteres prominentes Opfer von A.S.: Adolf Ogi.

Weiteres prominentes Opfer von A.S.: Adolf Ogi.

Die Solothurner Journalistin, die dem deutschen Komiker Karl Dall Vergewaltigung vorwirft, ist schon zweifach vorbestraft. Sie hat auch alt Bundesrat Adolf Ogi terrorisiert.

Die Frau, die Karl Dall vorwirft, sie im September 2013 in einem Zürcher Hotel vergewaltigt zu haben, ist vorbestraft. Zwei Mal soll die 43-Jährige bisher verurteilt worden sein, berichtet «Blick».

2011 soll die Journalistin mit einer unbedingten Geldstrafe von 1200 Franken bestraft worden sein. Sie konnte jedoch nicht zahlen, die Strafe wurde in gemeinnützige Arbeit umgemünzt.

Von der Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland wurde sie zudem wegen Drohung, mehrfacher Beschimpfung, mehrfacher Nötigung und mehrfachen Missbrauchs einer Fernmeldeanlage zu 160 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt.

Das prominente Opfer in diesem Fall: Adolf Ogi. Der Alt Bundesrat wurde von der Solothurner Journalistin dermassen terrorisiert, dass dieser unter Polizeischutz gestellt werden musste.

Offenbar hat die 43-Jährige dem Politiker ein Foto, das sie von ihm geschossen hatte, zugeschickt. Da sich dieser jedoch nur über die Sekretärin dafür bedankte, war die Journalistin eingeschnappt.

Sie versuchte an öffentlichen Anlässen mit ihm ins Gespräch zu kommen und bombardierte ihn Tag und Nacht mit Telefonanrufen. «Sie stellte ihm in Aussicht, Medien oder andere Personen über angeblich von ihm an ihr begangene sexuelle Übergriffe zu orientieren», erzählt ein Polizei-Insider dem Boulevardblatt.

Im Bericht ist ausserdem die Rede von einer SMS an den Bruder Ogis, in der die 43-Jährige gedroht haben soll, «jemand wird mit einem Benzinkanister bei Adolf Ogi vorbeigehen». Adolf Ogi bekam Polizeischutz. (ldu)

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