In einem internen E-Mail schrieb Neukomm, als "persönlicher Beitrag auf dem Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft" sollten sich die Mitarbeitenden doch am 15. September für ein vegetarisches statt ein fleischhaltiges Mittagessen entscheiden.

Wer nämlich weniger Fleisch esse, der senke die persönliche Umweltbelastung deutlich. "Ein vegetarisches Gericht verursacht im Durchschnitt rund 2 kg weniger CO2 als ein fleischhaltiges Gericht", hiess es im E-Mail.

Der Brief enthielt zudem Tipps für eine umweltgerechte Ernährung. Dazu gehören etwa die Wahl von Leitungswasser anstelle von Mineralwasser aus der Flasche oder der Konsum saisongerechter Produkte.

Mit dem Appell schloss sich das Gesundheits- und Umweltdepartement (GUD) der WWF-Aktion "Panda-Zmittag" an. Dies, weil sie gut in den Legislaturschwerpunkt "Nachhaltige Stadt Zürich - auf dem Weg zur 2000 Watt-Gesellschaft" passe, wie es weiter hiess.

Die Umweltorganisation hatte auf den Dienstag zum fleischlosen Essen aufgerufen. Wie der WWF auf seiner Homepage schreibt, schlossen sich mehr als 430 Institutionen der Aktion an. Mit dabei waren insbesondere viele Heime oder Kindertagesstätten.