Genesung

Spaniens Ex-König Juan Carlos nach Knie-OP aus Spital entlassen

Der emeritierte spanische König Juan Carlos winkt beim Verlassen des Spitals aus dem Auto. Er hatte sich am Samstag ein künstliches Kniegelenk ersetzen lassen müssen.

Der emeritierte spanische König Juan Carlos winkt beim Verlassen des Spitals aus dem Auto. Er hatte sich am Samstag ein künstliches Kniegelenk ersetzen lassen müssen.

Der spanische Ex-König Juan Carlos ist am Dienstag drei Tage nach seiner Knie-Operation aus dem Spital entlassen worden. Der 80-Jährige werde die Erholungsphase unter Aufsicht der Ärzte im Zarzuela-Palast fortsetzen, teilte das Madrider Spital Sanitas La Moraleja mit.

Juan Carlos war am Samstag ein künstliches Gelenk im rechten Knie ersetzt worden. Der Eingriff habe rund eineinhalb Stunden gedauert und sei "zur vollen Zufriedenheit" verlaufen, teilten die behandelnden Ärzte mit. Nach einer Erholungsphase werde Juan Carlos "über mehr Beweglichkeit und mehr Stabilität" verfügen, versicherten sie.

Es handelte sich um die erste Operation, der sich der Ex-Monarch seit rund viereinhalb Jahren unterzog. Davor war er allein zwischen Mai 2010 und November 2013 neun Mal operiert worden, darunter mehrfach an der linken Hüfte und an der Bandscheibe. Die nun ersetzte Knieprothese war ihm im Juni 2011 eingesetzt worden.

Juan Carlos war fast vier Jahrzehnte lang - zwischen November 1975 und Juni 2014 - König und somit Staatsoberhaupt von Spanien. Auch nach seiner Abdankung zugunsten seines Sohnes trägt er auf Lebenszeit ehrenhalber den Titel "Rey" (König).

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