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Sophie Hunger und ihre Hassliebe zur Schweiz

Kämpferisch: Sophie Hunger (Archiv)

Kämpferisch: Sophie Hunger (Archiv)

Auf ihrem neuen Album «Supermoon», das am Freitag erschienen ist, hat Sophie Hunger eine ganz spezielle Liebeserklärung an ihre Heimat versteckt. Im Song «Heicho» verspricht die Wahlberlinerin, zum Sterben in die Schweiz zurück zu kehren.

Hunger, Weltenbummlerin und Diplomaten-Tochter, wird nachgesagt, ein schwieriges Verhältnis zu ihrer Heimat zu haben. In einem Interview mit dem Magazin "annabelle" sagte die 32-Jährige jedoch jüngst, sie möge ihr Land gerne und gehe offensiv damit um, Schweizerin zu sein.

"Aber ich leide auch, wenn es schlimme Abstimmungsresultate gibt, wie die Kontingentierung der Migranten." Manche politische Begehren erwecken in der Sängerin richtiggehend einen Kampfwillen. Etwa für den Austritt aus dem Völkerrecht, einer Idee der SVP, hat Hunger gar kein Verständnis: "Wer derart ungebildet ist und sowas vorschlägt, gehört einfach nicht ins Parlament", findet die Künstlerin.

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