Musikorakel

Sophie Hunger macht, was die Lieder ihr sagen

Sophie Hunger tut, was ihr andere Musiker ins Ohr trällern (Archiv)

Sophie Hunger tut, was ihr andere Musiker ins Ohr trällern (Archiv)

Am Montagnachmittag war Sophie Hunger im Berliner «radioeins» zu hören - als Moderatorin für eine Stunde. Sie erzählte von ihren Erlebnissen im letzten Jahr und warum es sie für eine Weile in die deutsche Hauptstadt gezogen hatte: wegen einem Zufallssong auf ihrem ipod.

Nachdem sie "aus dem Haus geschmissen" worden und nach einem "Kampfmarsch durch Zürich" am Fluss erwacht sei, habe sie gewusst: "Ich muss weg aus dieser Stadt". Wohin entschied Sophie Hunger wie so oft mit Hilfe des Zufallsgenerators auf ihrem ipod. Als das Lied "Das Leichteste der Welt" von Kid Kopphausen und Gisbert zu Knyphausen kam, "war klar, ich musste nach Deutschland".

Die gleiche Entscheidungsstrategie wendete die 31-Jährige an, als es "um eine ernste Angelegenheit im Leben", das Unterschreiben eines Plattenvertrags, ging. "Es war klar: Ich muss ein Lied hören, dann weiss ich, was zu tun ist", sagte die Gastmoderatorin von "Freundliche Übernahme - Musiker machen Radio". "Nazi Punks Fuck Off" von Dead Kennedys sei Dank, entschied sie sich für ein kleines Label.

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