Sie hatte mit ihrer Schwester Maria Scicolone und deren Tochter, der Politikerin Alessandra Mussolini, an der Audienz mit dem Papst teilgenommen.

Ob Franziskus ihre Filme kenne, konnte Loren nicht beantworten. "Ich habe ihn nicht gefragt. Ich wollte nicht übertreiben, man trifft ja den Papst nicht jeden Tag", sagte die 83-Jährige im Interview mit der Mailänder Tageszeitung "Corriere della Sera".

Die Wahlschweizerin ist oft in Mailand, wo sie das Grab ihres verstorbenen Ehemannes, des Produzenten Carlo Ponti, besucht. "Ich besuche sein Grab, bete und danke ihm immer", so Loren, die mit Ponti zwischen 1966 bis zu seinem Tod im Januar 2007 verheiratet war. Die Diva hat mit dem Filmproduzenten zwei Söhne Carlo Junior und Edoardo.

Sie selber wolle nicht neben ihrem Mann in Mailand, sondern lieber in Rom begraben werden. "Rom hat mir die Chance gegeben, das zu werden, was ich wollte", sagte die gebürtige Neapolitanerin, die in armen Verhältnissen am 20. September 1934 zur Welt kam.

Ihre Lieblingsschauspieler seien Viven Leigh und Laurence Olivier. "Ich würde gern wie sie Englisch sprechen können. Unter den italienischen Schauspielern ist Marcello Mastroianni die Liebe meines Lebens im beruflichen Sinne. Wir waren wirklich ein schönes Paar. Wir probten nie. Ich wusste alle Szenen auswendig, er weniger, doch nach zehn Minuten war er einfach perfekt", so Loren.