"Ich hatte eine schöne Schulzeit, ich bin aber nicht gerne in die Schule gegangen", sagt die 32-jährige Schwyzerin in der Schüler-Sonderbeilage der "Neuen Luzerner Zeitung". Nach der Schule absolvierte Styger noch eine kaufmännische Ausbildung, aber auch da sprang der Funke nicht. "Der letzte Schultag war einer der schönsten Tage in meinem Leben."

Eine Durchschnittsschülerin sei sie gewesen, mochte Mathematik am liebsten und war schlecht in Sprachen. "Sobald es um Zahlen ging, war ich eine der Besten", sagt Styger. Turnen hingegen stand nicht zuoberst auf der Wunschliste, "weil ich nebenbei sehr viel Sport gemacht habe".

Karriere im Ungewissen

Die Abfahrts-Spezialistin mag neben dem Skipisten auch das Volleyballfeld, schöne Wanderrouten oder den Nachbarshund zum Spazieren.

Wie es mit dem Rennfahren weitergehen soll, weiss Styger derzeit nicht. "Mit dem Skifahren werde ich immer in Verbindung bleiben." Ob sie ihre Karriere weiterführt, steht derzeit noch in den Sternen. Doch ein anderes Projekt ist schon sehr konkret: "Ich werde diesen Herbst in Sattel ein Fitnessstudio eröffnen."