Dass er selbst bei den älteren Menschen besonders beliebt sei, hänge auch damit zusammen, dass Skispringen in der kältesten Jahreszeit stattfinde, sagt der St. Galler im Interview mit der "Basler Zeitung". Gerade die älteren Menschen verbrächten da viel Zeit zu Hause vor dem Fernseher.

"Sie haben Zeit zum Mitfiebern, die die Jüngeren vielleicht nicht haben", ist Ammann überzeugt. "Wenn wir dann erfolgreich waren, stehen sie am Ende vom Sofa auf und denken: Das war ein super Tag. Obwohl sie eigentlich gar nicht viel gemacht haben."

Der erfolgreichste Schweizer Olympionike aller Zeiten bleibt seinen Fans vorläufig erhalten - auch wenn er sich nach dem vergangenen "Super-Winter" durchaus Rücktrittsgedanken gemacht hat, wie er im Gespräch mit dem "Tages-Anzeiger" und dem "Bund" erzählt.

"Ich stellte mir intensiv wie noch nie die Frage: Wo stehe ich, wo will ich hin?" Die Antwort sei meist gewesen: "Ich befinde mich in einer extrem genialen Situation, möchte den Sport noch ein Weilchen so weiterführen." Ammanns Grossvater wird es gerne gehört haben.