"Am Morgen, wenn noch nicht viele Leute unterwegs sind, gebe ich gern Gas", verrät Silvano Beltrametti in der "Schweizer Illustrierten". Füllen sich die Pisten, sei mehr Vorsicht geboten. "Mit dem Monoskibob kann ich nicht so schnell ausweichen wie auf den Ski."

Steuern kann der ehemalige Weltcup-Fahrer sein Gefährt per Gewichtsverlagerung mit den Schultern. Schwung holt er mit den Stöcken, an denen kleine Skier befestigt sind.

Zehn Jahre nach seinem Unfall, seit dem er von Brusthöhe abwärts gelähmt ist, frage er sich schon manchmal, "was gewesen wäre, wenn...", so der Bündner, "aber ohne Wehmut". Sein Leben verlaufe zwar anders, als er es sich erträumt habe, aber: "Ich bin nicht sicher, ob ich ohne Rollstuhl glücklicher wäre."