Neues Buch

Sibylle Bergs düstere Analysen des Menschen

Bekannt für markige und dezidierte Aussagen: Sibylle Berg (Archiv)

Bekannt für markige und dezidierte Aussagen: Sibylle Berg (Archiv)

Autorin Sibylle Berg hält es nicht so mit Gemeinplätzen. «Porno macht doch ebenso wenig kaputt, wie Menschen durch Heavy-Metal-Musik zu Killern werden», findet die 52-Jährige. Denn, so das düstere Fazit der Autorin, die Menschen seien schon kaputt.

In einem Interview mit der "Zentralschweiz am Sonntag" sprach Berg über ihren neuen Roman "Der Tag, an dem meine Frau einen Mann fand" und äusserte sich dabei über Beziehungen, die Ehe - und den Unterschied zwischen Sex und Pornos.

Im Übrigen seien die Ehen früher noch unglücklicher gewesen als heute, vor allem für die Frauen, die von den Männern abhängig gewesen seien und kaum ausbrechen konnten. In der Weltliteratur seien die vermeintlich glücklichen Ehen geschildert, "die aus Selbstmorden, geschlagenen Frauen und Duellen bestanden".

Die Autorin, die in Deutschland zur Welt kam und seit 1996 in der Schweiz lebt, ist selber glücklich verheiratet, wie sie schon in früheren Interviews betonte.

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