Kalender

Shooting statt Schwingen: Die bösen Buben auf Hochglanzpapier

Die Schweiz braucht keine Models mehr für ihre Kalender. Die besten Schweizer Schwinger werben im Kalender «Die Bösen» für das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest 2013. Unter ihnen auch Schwingerkönig Arnold Forrer.

Anstelle sich im Sägemehl zu wälzen, standen 13 Schwinger vor der Kamera. Unter dem Namen «Die Bösen» – so nennt man die Schwinger im Volksmund –  ist der Kalender mit den Fotos nun erhältlich.

Das Foto-Shooting für den Kalender, der Tradition mit Sexappeal vereint, fand in Melchsee-Frutt im Kanton Obwalden statt. Unter den Schwingern darf auch Schwingerkönig Arnold (Nöldi) Forrer aus dem Toggenburg nicht fehlen. Er macht den Auftakt und zeigt seinen beeindruckenden Bizeps, bedeckt von einer gehörigen Portion Sägemehl, und guckt wie ein ganz, ganz böser Junge, mit dem man(n) sich besser nicht im Sägemehl wälzt.

Dass auch ein Rücken entzücken kann, beweist Michael Bless aus Gais AR. Der 36-jährige Metallica-Fan hat die linke Rückenseite tätowiert. Gönsehaut garantiert! Klar, nennt er «Gladiator» als seinen Lieblingsfilm.

Bart, Haare und Muskeln: Das Rezept für den He-Man

Dass Bart und Brusthaar nicht zum Verachten sind, illustriert Stefan Zbinden aus Oberschrot FR. Der 116-Kilo-Hüne spielt auch gerne Einshockhey in seiner Freizeit. Natürlich hört auch er keinen Kuschelrock, sondern Def Leppard und White Lion.

Auch Information kommt nicht zu kurz: Auf sechs weiteren Seiten gibt es nützliche Hinweise über das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest 2013 in Burgdorf.

Einziger Wermutstropfen: Die Steckbriefe der Schwinger, die Lieblingsessen und Hobbys verraten, wären auf einer Singlebörse besser aufgehoben. Ob man «aus Mutters Küche» oder lieber «Appenzeller Käse» isst, hat in einem Kalender nichts zu suchen. Ansonsten ist «Die Bösen 2013» ein Kalender mit hohem Niveau.

Weitere Informationen: www.dieboesen.ch

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