Ausserdem seien Lob und Zuspruch oft bloss so dahergesagt, sagte die 82-Jährige der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" - "und manchmal gar nicht ernst gemeint". Wenn man aus unmittelbarer Nähe miterlebe, was man nicht sein oder werden möchte, dann sei das emotional viel wahrhaftiger.

Sie selbst habe es immer anders machen wollen als ihre Mutter, die sich ausserhalb der Familie niemals habe ausleben können. "Es war nicht zu übersehen, dass sie das frustriert hat." In ihrem neuen Film "The Last Word", der im Mai in die Deutschschweizer Kinos kommt, spielt MacLaine eine herrische alte Dame, die bereits zu Lebzeiten ihren eigenen Nachruf in Auftrag gibt.