Shwane Filding über ihre Ehe: «Als ob ich Krebs gehabt hätte»

Shawne Fielding über ihre Ehe: «Als ob ich Krebs gehabt hätte»

Thomas Borer habe sie gar nie geliebt, klagt Shawne Fielding in einem grossen Interview über ihre 11-jährige Ehe mit dem Ex-Botschafter. Nach der Trennung fühle sie sich wie geheilt. Verliebt ist sie auch schon länger wieder.

«Die letzten fünf Jahre meiner Ehe fühlten sich an, als ob ich Krebs gehabt hätte», sagt Fielding in einem Interview mit der Weltwoche. «Jetzt bin ich geheilt.» Fielding ist zudem verliebt wie ein Teenager in einen US-Golfer, wie sie bereits vor Wochenfrist erklärt hat. Ihre beiden Kinder dagegen sieht sie nur noch wenig. Das Sorgerecht wurde in erster Instanz ihrem Ex-Mann Thomas Borer zugesprochen.

Seit Ende Mai darf die ehemalige Miss-Texas ihre Kinder nur noch jeden Mittwoch und jedes zweite Wochenende sehen. Den Entscheid des Gerichts kann sie nicht verstehen. «Für eine Mutter, die sich ihr Leben lang um die Kinder gekümmert hat, die sie immer zur Schule, zum Doktor oder auf den Spielplatz gebracht hat, ist das der reine Horror.»

«Eine Tragödie ohne Ende»

Für die Trennung von ihrem Mann gebe es nicht einen Grund, sondern mindestens fünf. Welche das sind, lässt die Texanerin offen. Dass die Ehe nicht gut gehen wird, habe sie gleich nach der Hochzeit 1999 bemerkt. Da hat sie nämlich festgestellt, dass Thomas Borer sie überhaupt nicht liebe.

Sie selber habe gedacht, dass sie verliebt sei. Doch trotz der vielen Therapien blieb die Ehe ein Fiasko. «Aber es wurde immer schlimmer und schlimmer. Es war eine Tragödie ohne Ende.»
Geheiratet hat sie Thomas Borer nicht aus Kalkül, sondern weil sie seine Macht geliebt habe, so Fielding. Die Kehrseite dieser Medaille bekam sie sehr rasch zu spüren: Sie sass allein zuhause, während ihr Mann seinen Geschäften nachging.

Heirat des Geldes wegen?

Fielding kann sich heute auch nicht erklären, weshalb Borer sie geheiratet hat. «Vielleicht wegen meines Aussehens, meines Glamours, meines Geldes?» Fielding brachte laut eigenen Aussagen ein grosses Portemonnaie mit in die Ehe, nämlich eine Scheidungsabfindung von drei Millionen Dollar. Mit dem Geld finanzierte sie das Partyleben in Berlin, auch jenes in der Botschaft. «Den Wein, die Büffets, die Dekoration (...) Sie könne sich vorstellen, dass das ziemlich viel gekostet hat», sagt sie.

Was war mit der Affäre?

Auch zur verhängnisvollen Affäre, die Borer 2002 in Berlin Kopf und Kragen kostet, äusserst sich Fielding sehr geheimnisvoll. «Das waren Reporter, die angeblich Rauch gesehen haben. Und wo Rauch ist, ist normalerweise auch Feuer», sagt sie. Laut «Weltwoche» musste diese Interview-Passage sorgfältig juristisch abgeschliffen werden. (rsn)

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