Zensur

Sex-Szene zensuriert: Schauspielerin Evan Rachel Wood wütend über Auflage

Mads Mikkelsen und Evan Rachel Wood im Film "Charlie Countryman"

Mads Mikkelsen und Evan Rachel Wood im Film "Charlie Countryman"

Die US-Schauspielern Evan Rachel Wood ("The Ides of March") schimpft über die Zensur einer Sex-Szene in ihrem neuen Film «The Necessary Death of Charlie Countryman». Es sei an der Zeit, «erwachsen zu werden» und «auf den Tisch zu hauen», erklärte die 26-Jährige.

Grund für ihre Schimpftirade auf Twitter ist die Auflage der Filmbehörde MPAA, eine Oral-Sexszene, in der ein Mann eine Frau befriedigt, herauszuschneiden. Hollywoods Sittenhüter hätten dem Film sonst den strikten NC-17-Stempel aufgedrückt, niemand unter 18 Jahren wäre im Kino erlaubt gewesen.

In zahlreichen Tweets klagt Wood über eine Doppelmoral der Zensoren. "Das ist das Symptom einer Gesellschaft, die Frauen beschämen und sie schlecht machen will, wenn sie Freude am Sex haben, besonders wenn der Mann nicht auf seine Kosten kommt", erklärte Wood.

Die Thriller-Romanze mit Wood, Shia LaBeouf, Mads Mikkelsen und Til Schweiger ist im November in einigen US-Kinos angelaufen. Ein Deutschschweizer Kinostart ist noch nicht bekannt. Wood und ihr Ehemann und Kollege Jamie Bell sind im Juli erstmals Eltern geworden.

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