Karriere

Schweiz verdankt Sommer-Hit 2015 einer Nahtoderfahrung

Ausschnitt aus dem Cover von Dodos neuem Top-Ten-Album "Anti Brumm". Darauf trägt er sein derzeitiges Markenzeichen, das Basecap aus Stroh, O-Ton: "Ich trage jetzt das Stroh auf dem Kopf und nicht mehr im Kopf" (Pressebild).

Ausschnitt aus dem Cover von Dodos neuem Top-Ten-Album "Anti Brumm". Darauf trägt er sein derzeitiges Markenzeichen, das Basecap aus Stroh, O-Ton: "Ich trage jetzt das Stroh auf dem Kopf und nicht mehr im Kopf" (Pressebild).

Wäre der Musiker Dodo mit 20 nicht im afrikanischen Dschungel an Malaria erkrankt, dann hätte es den Sommer-Hit «Hippie-Bus» womöglich nicht gegeben. Nach jener Nahtoderfahrung damals habe er beschlossen, voll auf die Musik zu setzen, sagt der mittlerweile 38-Jährige.

Ein weiteres ein- oder besser abschneidendes Erlebnis war offenbar das Ende einer Beziehung, wie der Reggae-Sänger, der eigentlich Dominik Jud heisst, in der Sendung "Glanz & Gloria Weekend" verriet. Damals habe er beschlossen, die hüftlangen Dreadlocks zugunsten einer Glatze aufzugeben.

Auch die Entstehung seines Künstlernamens "Dodo" gab der in Kenia geborene Sohn eines Schweizer Paars preis: Als er mit fünf Jahren mit der Familie in die Schweiz kam, brachte er seine Steinschleuder mit - "das war mein Ding".

Mit dieser versuchte er - erfolglos, wie er beteuert - Vögel abzuschiessen. Ein Gspänli wusste aus "Alice im Wunderland", dass es einen ausgestorbenen Vogel namens "Dodo" gab - schon war der Spitzname geboren. Se non è vero, è ben trovato.

http://www.dodomusic.ch/home.html

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1