Michael Schumacher ist vom französischen Grenoble ins Universitätsspital Lausanne (CHUV) verlegt worden. Das sagte CHUV-Mediensprecher Darcy Christen am Montag der Nachrichtenagentur sda. Zuvor war bekannt geworden, dass sich der Formel-1-Rekordweltmeister nicht mehr im Koma befindet.

Aus Rücksicht auf die Privatsphäre der Familie und das Arztgeheimnis mache das CHUV keine weiteren Angaben, sagte Mediensprecher Christen weiter. Die Familie Schumacher ist in Gland VD am Genfersee wohnhaft. Von dort dauert die Fahrt ins CHUV rund eine halbe Stunde.

Laut der deutschen Boulevardzeitung bild.de kann der siebenfache Formel-1-Weltmeister Stimmen hören. Er reagiere zudem auf Berührungen und er könne mit seiner Familie kommunizieren.

Schumacher war am 29. Dezember in Méribel in den französischen Alpen beim Skifahren mit dem Kopf auf einen Felsen geprallt. Der Deutsche hatte sich dabei ein schweres Schädel-Hirn-Trauma zugezogen.

Ende Januar hatten die Mediziner im Spital von Grenoble begonnen, die Aufwachphase einzuleiten. Anfang April hatte Managerin Kehm bestätigt, dass Schumacher "Momente des Bewusstseins und des Erwachens" zeige. Seitdem hatte es keine offiziellen und bestätigten Informationen zu Schumacher mehr gegeben. (sda/sha)

Michael Schumacher nach Skiunfall im Koma

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