Der Neustart sei geglückt, schreiben die Verantwortlichen in einem Communiqué. Die Wahl solle als "wohltätige Veranstaltung" 2015 in Bern etabliert werden.

Stadtpräsident Alexander Tschäppät wollte sich zu den Plänen nicht näher äussern. Die Stadtregierung wolle zuerst die positiven und negativen Erfahrungen zum Anlass vor dem Bundeshaus sammeln und auswerten, sagte er der Nachrichtenagentur sda.

Am Rand des Anlasses hatte es auch Misstöne gegeben. Zuerst wurde die "Verkommerzialisierung" des Bundesplatzes angeprangert, dann protestierte am Abend selber eine Gruppe junger Leute gegen die Wahl. Die Polizei führte mehrere zum Teil minderjährige Personen ab und hielt sie stundenlang fest. Auch Leibesvisitationen wurden durchgeführt.

Nach Kritik der Betroffenen lässt die Polizei das Vorgehen nun von der Justiz untersuchen. Eine Sprecherin bestätigte am Donnerstag entsprechende Berichte in Berner Medien. Zugleich verteidigte sie den Polizei-Einsatz gegen die jungen Leute, die den Anlass hätten stören wollen.